Institutionen

Die Museenlandschaft in NRW ist vielfältig und abwechslungsreich. Folgende Museen und Institutionen laden ein, die Thematik von Flucht, Vertreibung und kulturelle Identität näher kennen zu lernen:

Oberschlesisches Landesmuseum

Das Oberschlesische Landesmuseum (OSLM) in Ratingen-Hösel ist das zentrale Museum für die Geschichte und Kultur Oberschlesiens in Deutschland. Es widmet sich der Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes einer Region, die im Laufe der Jahrhunderte durch vielfältige kulturelle, sprachliche und politische Einflüsse geprägt wurde.

 

📍 Standort & Kontakt

Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold ist das bundesweit erste und einzige Museum, das sich der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen widmet. Es wurde am 16. März 1996 eröffnet und befindet sich in der Georgstraße 24, auf dem Gelände der August-Hermann-Francke-Schulen.

 

📍 Standort und Kontakt

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte

Westpreußisches Landesmuseum

Das Westpreußische Landesmuseum ist die zentrale Einrichtung in Deutschland zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte und Kultur des historischen Westpreußen. Es befindet sich seit Dezember 2014 im ehemaligen Franziskanerkloster in Warendorf.

 

📍 Standort & Kontakt

Haus Schlesien ist ein bedeutendes Zentrum für Kultur, Geschichte und Erinnerung der schlesischen Heimatvertriebenen im Rheinland. Es befindet sich im ehemaligen Fronhof Heisterbacherrott am Rande des Siebengebirges in Königswinter, Nordrhein-Westfalen. Das Zentrum wird vom Verein Haus Schlesien Deutsches Kultur- und Bildungszentrum e.V. getragen und umfasst ein Hotel, ein Restaurant, ein Museum sowie eine Bibliothek und ein Archiv.

 

📍 Standort & Kontakt

Haus Schlesien

Martin-Opitz-Bibliothek

Die Martin-Opitz-Bibliothek in Herne ist die größte deutsche Spezialbibliothek für die Geschichte und Kultur der Deutschen in Ost-, Mittel- und Südosteuropa. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für Forschung, Genealogie und kulturelle Bildung im Bereich der deutschen Ostgebiete.

 

📍 Standort und Kontakt

Das Gerhart-Hauptmann-Haus (GHH) in Düsseldorf ist eine bedeutende kulturelle Institution, die sich der Pflege und Weiterentwicklung des Kulturerbes der Deutschen aus dem Osten widmet. Benannt nach dem schlesischen Schriftsteller Gerhart Hauptmann, dient die Stiftung als Forum für die Auseinandersetzung mit der europäischen und deutschen Zeitgeschichte.

 

📍 Standort & Kontakt

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutsch-osteuropäisches Forum

Virtuelle Heimastuben

Virtuelle Heimatstuben sind Orte der Erinnerung.

Die in den Nachkriegsjahrzehnten entstandenen ostdeutschen Heimatstuben sind wichtige Orte der Erinnerungskultur der Vertriebenen. Sie bewahren Kulturgüter, Alltagsgegenstände und Zeugnisse aus den verlorenen Heimatregionen und machen Geschichte, Leben und Kultur der Deutschen im östlichen Europa sichtbar.

Im Rahmen des bundesweiten Leuchtturmprojekts wurden inzwischen viele Heimatstuben in Nordrhein-Westfalen digitalisiert. Mithilfe moderner 360-Grad-Technik können diese Orte der Erinnerung auch virtuell jederzeit besucht werden.

Das vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt trägt dazu bei, die Heimatstuben zukunftsfähig zu erhalten und ihre Inhalte für Bildungsarbeit nutzbar zu machen. Die virtuellen Heimatstuben eröffnen neue Möglichkeiten für Schulen, politische Bildung sowie für die Vermittlung der Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Die Digitalisierung wurde von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen umgesetzt.

Hier sind die Ergebnisse jederzeit abrufbar.