„Mitgenommen – Heimat in Dingen“ Ausstellung in Siegen
Die Wanderausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ des Hauses des Deutschen Ostens, erzählt anhand persönlicher Erinnerungsstücke von Flucht, Vertreibung und Deportation der Deutschen aus dem östlichen Europa. Ein Teddybär, ein Blechteller aus einem Lager, Schlüssel vom früheren Zuhause oder erste Ausweisdokumente werden zu Zeugnissen persönlicher Schicksale.
Die Siegener Präsentation der vom Haus des Deutschen Ostens, München, konzipierten Wanderausstellung wird ergänzt um Exponate aus den Stadtarchiven Lippstadt und Siegen. Mit ihnen wird an das vor 80 Jahren auf Veranlassung der alliierten Militärregierung in ehemaligen Kasernengebäuden in Siegen eingerichtete Hauptdurchgangslager Wellersberg (geschlossen 1951) erinnert.
Ausstellungseröffnung
Montag, 28. September 2026, 15:00 Uhr
KrönchenCenter Siegen, Markt 25, 57072 Siegen
2. Etage (Volkshochschule)
Die Begrüßung übernimmt der Bürgermeister der Universitätsstadt Siegen. In die Ausstellung führt der Bund der Vertriebenen, Kreisverband Siegen e. V., ein.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 9:00–21:00 Uhr
ab 19. Oktober: 9:00–19:00 Uhr
Samstag: 10:00–13:00 Uhr
Die Ausstellung macht Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar: Persönliche Dinge eröffnen einen Zugang zu den Erfahrungen von Menschen, die ihre Heimat verloren, in Lagern untergebracht wurden oder nach ihrer Ankunft im Westen ein neues Leben beginnen mussten. Der Besuch der Ausstellung bietet damit eine besondere Gelegenheit, regionale Geschichte kennenzulernen und persönliche Erinnerungen sichtbar zu machen.
